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Nachtrag zum Thema AIDS-Leugnung

Klarstellung:  Das hier ist mein privates Blog, es ist kein öffentliches Forum. Kommentare von AIDS-Leugnern werden von mir nicht veröffentlicht an einer Diskussion bin ich nicht interessiert. Jeder kann den weiterführenden  links hier und im anderen Blogbeitrag zum Thema nachgehen und selbst weiter recherchieren um sich ein Bild zu machen, um was es hier tatsächlich geht.

>>Ja auch ich zensiere

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Ergänzend zu: Ein AIDS-Leugner klärt auf

Als erstes möchte ich hier kurz klarstellen, dass ich selbst Befürworterin alternativer Heilmethoden bin,  es jedoch für grob fahrlässig halte, wenn Krankeiten wie AIDS verleugnet oder bagatellisiert werden.  Auch halte ich die  Grabenkämpfe zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde für völlig daneben, zum Wohle der Menschen wäre es viel mehr zu begrüßen, wenn sich beide Schulen kooperativ verhalten  und sich mit gegenseitigem Respekt und Wissensaustausch begegenen würden.  Auch ist jedem denkenden Menschen wohl klar, dass sich eine porfitorientierte Gesundheitspolitik nicht zum Wohle der Menschen auswirken kann und  auch dass Pharmakonzerne nur an ihrer eigenen Profitmaximierung interessiert sind, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Was in Südafrika während der Apartheid im Namen der „Wissenschaft“ an der schwarzen Bevölkerung verbrochen wurde, erinnert nich nur an die dunkelsten Stunden in Nazideutschland, es geht vielmehr  direkt daraus hervor. (mehr dazu im andern, oben verlinkten Blogbeitrag).  Wir wissen also im einzelenen nicht genau wie Pandemien entstehen, sie zu verleugnen ist allerdings mehr als ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen.

Nun habe ich heute festgestellt, dass auch der Spiegelblogger (spiegelblog.net) Thorsten Engelbrecht einer der Journalisten ist, die die Existenz von krankheitserregenden Viren und dem  HI-Virus als Auslöser der Immunschwächeerkrankung AIDS leugnen.

Was diese Leugnung für die Betroffenen wirklich bedeutet, sollte sich jeder der diesen Thesen leichtsinnig Glauben schenkt,  einmal vor wirklich vor  Augen führen. Diesbezüglich verweise ich hier noch auf ein Buch von  Seth Kalichman, Denying AIDS: Conspiracy Theories, Pseudoscience, and Human Tragedy, 205 Seiten, Springer Verlag, Berlin 2009, ab 18,60 Euro

Warum es immer noch Aids-Leugner gibt

Seit HIV entdeckt wurde, gibt es Menschen, die behaupten, Aids habe damit nichts zu tun. Ein Psychologieprofessor geht den Motiven der Aids-Leugner von heute in einem Buch nach.

Die Faktenlage ist eigentlich erdrückend. Das HI-Virus wurde inzwischen in 3D gefilmt, das Erbgut wurde entschlüsselt, die Mechanismen der Vermehrung sind verstanden, das zerstörerische Werk in der Immunabwehr ist dokumentiert, die Wirkung der Medikamente zeigt sich schon allein an der höheren Lebenserwartung der Patienten. Und dennoch gibt es immer noch Menschen, die behaupten, HIV sei harmlos und nicht der Verursacher von Aids, vielmehr löse Drogenkonsum oder sogar die antiretrovirale Therapie das Krankheitsbild aus. Wie kann das sein?

Der amerikanische Psychologieprofessor Seth Kalichman von der Universität in Connecticut hat jetzt ein Buch veröffentlicht, in dem er den Motiven der Aids-Leugner nachgeht. Er beschreibt, wo deren prominentesten Vertreter herkommen, was sie bewegt und wie gefährlich ihr Einfluss mitunter sein kann, sobald Leute ihnen Glauben schenken. Kalichman war selber in der Vergangenheit in Afrika für Aids-Präventionsprojekte unterwegs.

Während seiner Arbeit sah er sich mit den Folgen der Haltung des früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki konfrontiert. Mbeki ist Aids-Leugner und erklärte offiziell, HIV-Medikamente seien Gift. Kalichman findet viele psychologisch fundierte und häufig im Charakter der Person liegende Gründe dafür, warum jemand sich weigert, Tatsachen anzuerkennen oder umzuinterpretieren.

Kritik äußert er aber auch an der eigenen Zunft der Wissenschaftler. Man habe zu lange geschwiegen und damit den Verweigerern Raum zum Erstarken gegeben. Gegenüber dem Magazin POZ sagte er: „Die Wissenschaft hat zu lange geglaubt, wenn sie die Leugner ignoriere, würden sie verschwinden. Die HIV-Community muss ihre Rolle wahrnehmen, um deren verbreitete Falschinformationen zu bekämpfen.“

mehr infos zum Buch hier (engl.)

links zur AIDS-Leugnung

http://esowatch.com/index.php?title=HIV/AIDS-Leugnung

http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS-Leugnung

hier noch eine Lesempfehlung (von parteibuch redaktion eingebracht) :

HIV kein Virus oder harmloses Virus?

Dr. Alexander von Paleske – HIV ist ein Virus, HIV führt zu AIDS und die HIV Krankheit ist behandelbar. Das waren bisher die gesicherten Kenntnisse in der Medizin.[…]

siehe außerdem Dr. Alexander von Paleskes Antwort auf Thorsten Engelbrechts Stellungnahme

(Dr. Alexander von Paleske ist Arzt für Innere Medizin, Hämatologie Head, Department of Oncology am Princess Marina Hospital in Gaborone/Botswana und Ex-Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt/M)

Sehr geehrter Herr Engelbrecht

Dr. Alexander von Paleske – Mit Interesse habe ich Ihre linkStellungnahme zur Kenntnis genommen. […]

infos zum Aktonsbündnis gegen AIDS siehe:

http://www.aids-kampagne.de/

IPPNW: Indien: Preiswerte Medikamentenversorgung in Gefahr – Gesundheitsgruppen verlangen Schutz generischer Medikamente

IPPNW: Wir appellieren an die Pharmafirma Abbott

 

 

 

Nachtrag: AIDS: Zahl der Neu-Infektionen geht zurück

[…] Weltweit erhalten nur 43 Prozent der HIV-Infizierten die notwendigen Medikamente. Dabei kann mit einer guten medizinischen Versorgung das Leben der HIV-Infizierten deutlich verbessert und verlängert werden. In Botswana, wo die Versorgungsrate bei 80 Prozent liegt, konnte die Sterblichkeitsrate durch AIDS um 50 Prozent gesenkt werden. Das bedeutet eine große Entlastung für die Gesellschaft, denn oft reißt AIDS eine große Lücke in Familien- und Gemeinschaftsstrukturen, wodurch Armut und Elend befördert wird. […]


 

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19 Antworten zu “Nachtrag zum Thema AIDS-Leugnung

  1. Pingback: Ja auch ich zensiere « Geheimrätins Archiv

  2. Miko ⋅

    ist das mit der „Schuldmedizin“ eigentlich ein freudscher Verschreiber? ;o)

  3. Pingback: Zur aktuellen Welt-Aids Konferenz und ihren Gegnern | Geheimrätin's Fenster zum Hof

  4. rauskucker ⋅

    Ich bin ja wie fast immer auf deiner Seite und kann mich nur wundern, woher Du solche Sachen alle weißt. Beeindruckend.
    Nur eine Frage: du schreibst:
    „Was in Südafrika während der Apartheid im Namen der „Wissenschaft“ an der schwarzen Bevölkerung verbrochen wurde, erinnert nicht nur an die dunkelsten Stunden in Nazideutschland, es geht vielmehr direkt daraus hervor. (mehr dazu im andern, oben verlinkten Blogbeitrag). Wir wissen also im Einzelnen nicht genau wie Pandemien entstehen, …“
    äh, zwei Fragen:
    die Verbindungen zu Nazideutschland, in welchem oben verlinkten Beitrag stand dazu was? Hätte mich interessiert.
    Und: verstehe ich den Satz so richtig, daß Du dir vorstellen kannst, daß das HI-Virus von solchen perversen Wissenschaftlern gezielt in die Welt gebracht wurde? Diese Verschwörungstheorie ist ja schon älter und irgendwann ausgestorben. Ich fand sie auch ganz naheliegend, aber offiziell gilt sie wohl als widerlegt. Glaube ich mit meinem Halbwissen mich zu erinnern.

    • Lieber Rauskucker
      Ich bezog mich dabei auf „Dr. Death“ u. das „Project Coast“, auf welches ich in diesem Beitrag verwiesen

      http://gheimraetinsarchive.wordpress.com/2009/11/16/ein-aids-leugner-klart-auf/

      u. unter anderem aus diesen artikel zitiert hatte, lies dir das hier einfach mal in Ruhe durch:

      http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1317545/

      Ich selbst bin inmitten der Anti-Apardheitsbewegung großgeworden. Meine besten Kindheitsfreunde waren aus Südafrika. Viele der ehemaligen Aktivisten leben heute nicht mehr. die Machenschaften des Dr. Death sind leider keine Hirngespinste und Phantasien kranker VTler sondern erwiesene, dokumentierte Fakten.

      • rauskucker ⋅

        Liebe Rätin
        Ich habe nicht andeuten wollen, daß ich das mit dem Dr.Death für Hirngespinste halte. Habe davon ja auch gehört (vielleicht sogar mal was drüber geschrieben.)
        Aber über die Verbindungen zu den Nazis (und ich dachte dabei an Verbindngen zu Nazi-„Wissenschaftlern“) habe ich weder in deinem Text noch in dem Oracle-Text was gesehen. (ich lese längere Texte aber immer nur quer, kann sein, daß ich es überlesen habe?)

        Die zweite Frage war aber die Wichtige.

        zur DDR-Theorie habe ich gerade doch noch was gefunden, bin noch am Lesen:

        http://www.tagesspiegel.de/medien/die-taz-das-aids-virus-und-die-stasi/1660824.html

  5. rauskucker ⋅

    Also die (angeblich) widerlegte Theorie war die, die von irgendwelchen DDR-Leuten stammte und besagte, daß US-Forscher mit dem Virus die Schwarzen ausrotten wollten. Oder die Schwulen? Soweit meine Erinnerung. Habe gerade nichts mehr im Netz darüber finden können.
    Ob diese Theorie auch in Bezug auf Südafrika aufgestellt wurde und ob sie dort auch widerlegt wurde, weiß ich nicht. Wär aber interessant. (und verdammt naheliegend.)

  6. @ rauskucker

    Dr. Death ist kann wohl ohne Zweifel als burischer Mengele bezeichnet werden. Die Nazis waren immer Vorbilder der Rassisten in Südafrika, was denn sonst? aber ich zitiere hier nochmal einen Texteil, extra für dich:

    „Dr. Death hatte Kontakte in die Schweiz.
    Der Schweizer Geheimdienstler Jacomet verstarb im Oktober 1998. An Krebs. Er hatte mit angereichertem Uran gehandelt, das er von dubiosen Leuten aus Moskau bekommen haben will. „Damit bin ich von Kloten nach Rümlang in unser Büro gefahren. Dann hat Jacomet den Koffer aufgemacht. Drei Fläschchen waren drin, in Schaumgummi eingebettet. Jedes hatte eine andere Farbe. Es war Plutonium und Uran und noch irgendwas. Eines dieser Fläschchen hat geronnen. Das hat mir Jacomet erst sehr viel später erzählt. Ich habe eine Dummheit gemacht.“ Jacomet, der Tausendsassa, der mit Russen über Plutonium und Uran verhandelte, den Südafrikanern Waffen verkaufte, Deals mit den Kroaten und den Serben tätigte, ist ehemaliger Luftwaffen Kamerad von ex Geheimdienstchef Peter Regli, der von Jacomet in arge Bedrängnis gebracht wurde..

    Jacomet war Waffenhändler mit Lizenz und Konzession vom Bund, zum Handel mit Kriegsgerät. Bei einem Waffendeal hat er Lothar Neethling, den stellvertretenden Chef der südafrikanischen Polizei, kennen gelernt. „Er brauchte Schrotflinten für seine Polizisten. So lieferten wir 10’000 Pump-Actions nach Südafrika.“ Extra für diesen Deal gründete Jacomet die Firma „Intermagnum“. Danach vermittelte er Geschütze der südafrikanischen Waffenfirma Armscor, mit denen Giftgas verschossen werden kann, in den Irak. Durch seine Beziehungen mit Lothar Neethling kam Jacomet auch in Kontakt mit Wouter Basson, dem Leiter des Massenvernichtungsprojekts. Neethling seinerseits, war ein Flüchtlingskind aus dem besiegten Deutschland. 1948 wurde er, als 13 Jähriger, der schon 5 Jahre in der Hitlerjugend diente, von einer Südafrikanischen Kinderhilfsgruppe die stark mit den Nazis liebäugelte, evakuiert. Die Gruppe setzte Wert darauf, dass die 83 Kinder, die von verschollenen Hitlertreuen Eltern kamen, in Burische Familien integriert wurden und somit den Wert der Rasse weiterhin schätzen und verteidigen würden. Neethling, das Führerkind in der Jungnazigruppe, tat sein Bestes.

    Wir tun unser Bestes!
    Sie alle taten ihr Bestes. Im Dezember 1982 wurden mindestens 200 Inhaftierte SWAPO Mitglieder vergiftet wurden und anschließend über dem offenen Meer aus dem Flugzeug geworfen. Ebola, Cholera, Marburg und Gelbfieber Virus wurde in Flüchtlingslagern getestet, Thallium in Lebensmitteln, Krebserregende Stoffe in Unterhosen, sterilisierende Schokolade, selbst Mandela wollte man mittels präparierten Lebensmitteln die Krebs erzeugen, frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Man tat sein Bestes in allen Belangen.

    Für die Q Utensilien, die wohl besser in einen James Bond Film passen, reiste von Zeit zu Zeit ein Amerikaner ein. Dr. Larry Ford, spezialisiert auf AIDS, Biologische Kriegsführung und Geburtenkontrolle. Er führte in Kalifornien die Firma BioFem. 1997 erhielt er sogar ein Patent auf eine neue Technik der Geburtenkontrolle. Bereits 1984 reiste Ford in das Military Hospital One wo er an Plazentas Virus Versuche vornehmen wollte. Er unterrichtete in Südafrika auch das Fachgebiet: „Wie töte ich gezielt mit einem Virus?“
    Ford war ein Draufgänger. Um seine Untersuchungen vorzunehmen, schreckte er nicht davor zurück über Kriegsgebiet abzuspringen, um Toten angolanischen Kämpfern Blut abzunehmen, die im Bio oder Gas Krieg gestorben sind. Dr. Ford hat sich am 2 März 2000 erschossen, kurz nach dem sein Geschäftspartner James Patrick Riley, am 28 Februar vor der Firmentüre erschossen wurde.

    In Südafrika wurde speziell für das Coast Programm eine Firma gegründet. Eine von vielen und sie war wohl maßgeblich an der Erforschung beteiligt. Sie war unterirdisch gebaut, stark gesichert, mit Käfigen für bis zu 3000 Ratten, Affen, für Pferde, Schafe und Ziegen. Roodeplaat Research Laboratories, werkelte neben anderen Projekten wie Ebola, Anthrax und Marburg an einer eigentlichen Ethnowaffe: An Bakterien, die dunkle Hautpigmente erkennen und so nur Schwarze befallen sollte. Dazu brauchte Roodeplaat ein BL-4 Labor, die höchste Sicherheitsstufe überhaupt und dafür war Basson der Mann für die Kontakte.

  7. rauskucker ⋅

    So geht das nicht. Ich will mich nicht mit dir streiten.
    Dein Satz lautete
    „es geht vielmehr direkt daraus hervor.“
    Und das sehe ich in dem fürchterlich langen Text den du da (gleich zweimal) zitierst, nicht belegt. Klar sind die weißen Rassisten in Südafrika sowas wie Nazis und geistesverwandt und manchmal auch familiär verwandt.
    Ich hatte aber dich so verstanden, daß es eine Kontinuität der Forschung, ein Weiterarbeiten am gleichen Projekt gegeben habe, von Mengele zu Basson.

    Wie gesagt, das ist nicht die wichtige Frage. Eigentlich wollte ich wissen, was Du von der Segal-Theorie hältst, ob es dazu (und zwar im Hinblick auf Südafrika) nochmal irgendwas Neues gab.
    Habe inzwischen dann doch noch was Brauchbares darüber entdeckt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Segal

    und irgendwo stand, daß er zeitlebens an seiner Theorie festgehalten hat. Er hielt allerdings AIDS auch für mit Aspirin heilbar.

    • sorry, ich hatte editiert und dir nochmals den Part zu deiner Frage wegen des amerikanischen Forschers fett markiert, dann kam der comment 2mal. Ne, streiten will ich nicht, nur meinen Text an den Mann bringen 😉

      Für die Q Utensilien, die wohl besser in einen James Bond Film passen, reiste von Zeit zu Zeit ein Amerikaner ein. Dr. Larry Ford, spezialisiert auf AIDS, Biologische Kriegsführung und Geburtenkontrolle. Er führte in Kalifornien die Firma BioFem. 1997 erhielt er sogar ein Patent auf eine neue Technik der Geburtenkontrolle. Bereits 1984 reiste Ford in das Military Hospital One wo er an Plazentas Virus Versuche vornehmen wollte. Er unterrichtete in Südafrika auch das Fachgebiet: „Wie töte ich gezielt mit einem Virus?“

      • rauskucker ⋅

        Das wäre dann die Antwort auf die zweite Frage?
        wobei 1984 ziemlich spät ist, da gab es ja AIDS schon längst und es war schon ganz allein fähig, sich weltweit auszubreiten.
        Das ist alles ziemlich spekulativ. Sowas glauben mag ich gerne, es paßt schön zusammen. Aber deshalb muß es nicht wahr sein. Und es paßt auch nicht perfekt. Dann wäre die Krankheit sicher in Südafrika zuerst ausgebrochen.
        Und ich hätte ja jetzt auch eher spekuliert, daß die Südafrikaner-Nazis selber so ein Virus gebastelt haben, das sie dann gegen die Schwarzen einsetzen wollten (und eingesetzt haben?).

        Lebt Basson eigentlich noch? Man sollte ihn einfach nochmal befragen.

      • Mönsch Rauskucker, ich will hier doch keine Theorien belegen. Nur auf Verbindungen hinweisen. Dr. Death und Das Project Coast ist Fakt. Und Ja, Südafrika hatte eigene Forschungsprojekte. Das steht doch auch im Artikel (letzter oben zitierter Absatz)

        2002 lebte der burische Mengele noch, da wurde er von seinem richterlichen Spezl freigesprochen

      • Nachtrag – und er lebt noch. In dem Dokufilm Antrax War kommt auch .er kurz zu Wort (2008) . Ich erstelle grade eine Playlist und lade den Film dann mein Blogkino

      • rauskucker ⋅

        Meine Antwort ist gerade irgendwie nach oben gerutscht.
        Mir wird auch selber wieder zu heiß zum Denken.
        Wirklich ungewöhnliches Wetter.

  8. rauskucker ⋅

    Lebt noch, stand kürzlich erst wiederr vor Gericht, hab ich aber nicht kapiert, was da jetzt verhandelt wird (steht bei der englischen wikepedia).
    Der gehört nach Den Haag gebracht.

    Verbindungen. Parallelen. Jupp. Ich mag aber auch gerne handfeste Tatsachen. Um solche Leute damit vor Gericht bringen zu können.

    Z.B. auch die Leute, die Eisenbahnwagen bauen lassen, in denen man die Fenster nicht öffnen kann. Wegen Freiheitsberaubung beispielsweise. (Dieser Satz enthält Verbindungen zu mindestens drei Ebenen… 😉 )

    • huch, hier bist du. glaube fast hier spukts schon wieder….

      Was Dr. Death betrifft: Der stand ja vor Gericht und die Tatsachen waren handfest. Das nutz aber eben nix, wenn der Richter selbst Rassist ist u. den Mengele freispricht. Steht alles in dem anderen link

      http://www.geschichte-suedafrika.de/story/drdeath.htm

      Wenn ein Kamerad dein Richter ist

      In dem nun gegen ihn geführten und 1999 eröffneten Prozess ging es zudem auch um Drogenhandel (bei seiner Verhaftung im Januar 1997 waren 1040 Ecstasy-Kapseln konfisziert worden), persönliche Bereicherung in zweistelliger Millionenhöhe und Erteilung von Mordaufträgen.

      Es wurde ihm Vorgeworfen an dem Tod von 200 namibischen Swapo-Freischärlern mitgewirkt zu haben, die in betäubtem Zustand aus Flugzeugen in den Atlantik geworfen wurden.
      Basson war in 63 Punkten angeklagt, wovon Richter Willie Hartzenberg, auch er war ein treuer Bediensteter des untergegangenen Regimes, gleich zu Beginn 15 Anklagepunkte fallen ließ.

      Auch wehrte er einen Antrag, wegen Befangenheit abgelöst zu werden, erfolgrreich ab.

      Ohne neutrale Geschworenen wurde in Afrikaans, der Sprache des Täters, verhandelt.

      Nach über zwei Jahren Prozessdauer, belastenden Dokumenten, 6000 Seiten Vernehmungsprotokoll und etwa 250 Zeugen der Anklage, sprach der Richter Wouter Basson im April 2002 frei.

      Den Anthrax Film hab ich eben hochgeladen, vielleicht magst du dir ja mal die Zeit nehmen, ihn dir anzusehen. Dort wird auch auf das Project Coast verwiesen und Dr. Death kommt auch drin vor.

      http://gheimraetins.blogspot.com/2010/07/antrax-war.html

      So, jetzt muss ich aber endlich mein Kind zu bette bringen…

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