[Update]Herr Alpha und Frau Omega

Herr Alpha wurde kürzlich mit dem Blogger-Preis für Menschenwürde und Zivilcourage gekürt. In seinem Blog gibt er vor allem jenen eine Stimme, die sonst keine Gehör finden, den Schwachen und Unterdrückten, den Ausgestossenen und Unberührbaren, den Opfern von Gewalt, Krieg, und Ausbeutung.

Frau Omega erhielt kürzlich ihre 100ste Hass-und Drohmail, in der ihr Nahe gelegt wurde, doch bitte einen Psychiater aufzusuchen und die Welt nicht länger mit ihren persönlichen Betroffenheitspossen zu belästigen. Frau Omega hatte offen protokolliert, wie sie selbst in ihrer Kindheit von einem hochrangigen Menschenrechtsvertreter vergewaltigt und anschließend jahrzehntelang für neurobiologische Experimente auf dem Gebiet der psychologischen Kriegsführung missbraucht worden war.

Update: Dazu passt dieser Kommentar von Karl Weiss betreffend eines Artikels in der Süddeutschen. (den ich, als ich den Text gestern schrieb, allerdings noch gar nicht kannte)

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Dubai – water for the rich, sand for the poor

„Osama Bin Laden often comes here and not only for dialysis…. Everybody here knows that.“

Neu in unserem Blogkino: The Dubai in me, ein Dokumentarfilm von Christian von Borris über den Irrsinn unserer Zeit und die Ausbeutung in Dubai

(habe den Film gestern bei Johannes Kreidler abgegraben und ihn als Playlist in unser Blogkino gehängt. )

Once the manic burst of building has stopped and the whirlwind has slowed, the secrets of Dubai are slowly seeping out. This is a city built from nothing in just a few wild decades on credit and ecocide, suppression and slavery. Dubai is a living metal metaphor for the neoliberal globalized world that may be crashing – at last – into the sands.

„The thing you have to understand about Dubai is – nothing is what it seems, nothing. This isn’t a city, it’s a con-job. They lure you in telling you it’s one thing – a modern kind of place – but beneath the surface it’s a medieval dictatorship.“ (Huffington Post)

http://the-dubai-in-me.com/

I have a Dream

genauer gesagt  its  an Albdream, der mich seit meiner Kindheit immer wieder aus dem Schlaf schreckt…

Es sterben nach und nach alle herzensguten Menschen weg und ich bleibe allein zurück, allein unter all denen, für die Herzensgüte nur ein schlechter Witz ist.

Als dieser Albtraum mich kürzlich mal wieder heimsuchte, schrieb ich einen langen Brief an Jean Ziegler, ich erzählte ihm eine Geschichte, beschrieb ihm den täglich zunehmenden Sozialrassismus in unserem Land, die immer größer werdende Dreistigkeit der Herrschenden, beim Durchsetzen ihrer apokalyptischen Ziele mit Hilfe der offensichtlichen Komplizenschaft jener, auf deren Kosten diese Ziele durchgesetzt werden, die aber meinen, sich nur durch diese Komplizenschaft von jenen abgrenzen zu können,  die selbst  noch nicht mal das Brot zu der Butter haben, die sie (die Komplizen) sich nicht von ihrem nehmen lassen wollen.

Ich bedankte mich bei Herrn Ziegler für sein unermüdliches Engagement und die Hoffnung, die ich zwar fast verloren hatte, die er aber dann doch auch  immer wieder in mir aufkeimen lasse. Es kam auch eine kurze Antwort – eine ausführlichere fand ich gestern in  diesem Interview.

Wie sich sozial engagierte Ministerinnen, Arbeitsvermittler und Unternehmer um die Problemfälle der Nation wirklich kümmern

erfährt man heute in der Maischbergerrunde.

Die Sendung ist fast so schön, wie das Sonntagsmärchen vom Wolf und den 7 Geißlein. Der Clou ist, dass Frau von der Leyen hier eine Doppelrolle besetzt, sie spielt sowohl den kreidefressenden Wolf mit Mehltatze,  als auch die Geißenmutter, welche ihre Kinder dann wieder aus dem Bauch des Lüstlings herausschneidet.

Wir wünschen der Arbeitsministerin alles Gute beim Verdauen der Wackersteine und einen guten Rutsch hinab in den Brunnen. Die freundliche Fallmangerin wird sie sicher gerne dabei begleiten. Und für den Unternehmer finden wir auch noch ein Land zum Brunnen bohren und Brücken bauen.

Also liebe Kinder, fürchtet Euch nicht, lasset uns tanzen und singen: “ Der Wolf ist tot, der Wolf ist tot, der böse böse Wolf ist tot…“