Veröffentlicht am

Freiheit herrscht nicht!

Aus aktuellen Anlass möchte ich hier mal eben die Antwort von „Goldman Sachs“ posten,  auf meine Frage, wie wir  mit unseren aktuellen Politclowns jemals den Weg aus der Krise bewerkstelligen sollen und wie sich, im Falle es wäre tatsächlich einer,  der „europäschie Befreiungsschlag“ auf die 3. Welt auswirken wird:

@Geheimrätin, Geschichte wird nur ganz selten von Menschen gemacht, die wissen, was sie tun.

Kaum jemand der am 7./8. Mai beteiligten Politiker dürfte bemerken, wie sehr diese Entscheidungen die globalen Gleichgewichte verändern werden. Aus dem Nebel des Chaos wird sich zum Beispiel ein europäischer Währungsfonds herausschälen. Der wird Deutschland aussenwirtschaftlich zum Gleichgewicht zwingen. Das bedeutet, dass die Binnennachfrage gestärkt werden muss, was die Gewichte nach links verschieben wird.

Außerdem wird der Druck jetzt umgeleitet auf Großbritannien und die USA. Die Beiträge dieser Länder zum Internationalen Währungsfonds werden zurückgehen. Dadurch und durch den europäischen Wahrungsfonds wird der Einfluß des IWF gravierend zurückgehen. Asien hat bereits seinen eigenen Währungsfonds gegründet. Die gesamte Weltwirtschaft steht vor grundlegenden epochalen Verschiebungen.

Ps. Dieser Goldman Sachs ist Kommentator im Spiegelfechter-Blog.  Sollte sich seine Vision bewahrheiten, wird unsere schöne Europa ihre „Duce & Banana Handtasche“ , dem großzügigen Stifter demnächt um die Ohren und den heiligen Gral auf die Birne hauen !

Advertisements

6 Antworten zu “Freiheit herrscht nicht!

  1. dieser goldmann sachs scheint mir ein optimist zu sein.

    viele grüße

    von down under

  2. Frank Benedikt ⋅

    Auf die „3. Welt“ auswirken? Das fragst Du doch nicht ernsthaft? Du weißt das gar noch besser als ich, zumindest, wenn wir uns Indonesien zuwenden:
    http://hanniballektor.wordpress.com/2010/05/18/indonesien-in-der-globalisierungsfalle/
    Was haben die Leute dort davon? Richtig, die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Und auch „wir“ stehen ziemlich nackig da (und damit meine ich jetzt nicht nur uns Hartzer), denn die Umverteilung ist in vollem Gange und fast alle Schuldscheine sind bereits unterzeichnet.
    Der Laden fliegt uns demnächst wohl um die Ohren (sieht selbst Jens inzwischen so düster) und es muß keiner klagen, daß er nicht vorher gewarnt gewesen wäre.

    Na dann „Gute Nacht“

  3. Frank Benedikt ⋅

    Und ich vergaß: Thomas hat eben was zur wachsenden Ungleichverteilung rausgebracht, leider nur auf die USA bezogen:
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/147643

  4. Ach Frank, nu mim hier mal nicht den entrüsteten! Wir hätten wahrlich genug Zeit gehabt, die mörderische Ausbeutungspolitik zu stoppen. Gabe es hierzulande Massendemonstrationen oder irgendwas dergleichen gegen diese Ungleichheit? Niente. Wenn uns der Laden nu bald um die Ohren fliegt, dann mit guten Grund. Dann werden wir vielleicht endlich erkennen, dass wir alle auf einer Welt leben. Wir werden den Magel mitten im Überfluss erleben und das wird uns die Augen öffnen.

  5. Geschichte wird nur ganz selten von Menschen gemacht, die wissen, was sie tun.

    Ist schon merkwürdig. Wenn schon keiner weiß was er tut, gibt’s bestimmt erst recht keinen, der weiß was passieren wird. Wen dem so ist, hat Klaus Baum recht und hier spricht lediglich ein Optimist.

    Das wäre es also, was wir brauchen würden. Menschen, die wissen was sie tun.
    Plötzlich wird mir ganz, ganz übel.

    • Moin Anti
      Natürlich weiss keiner was passieren wird. Aber auch Optmisiten haben ein Recht,uns ihre Visionen zu offenbaren oder nicht?

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.