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Stiglitz

Auf den Nachdenkseiten wurde heute auf eine Buchempfehlung in der FTD verlinkt – Im freien Fall, von Joseph Stiglitz:

Joseph Stiglitz legt mal wieder ein besonders kritisches Werk vor. Diesmal geht er den Fehlern der US-amerikanischen Regierung nach dem Platzen der Immobilienblase auf den Grund.
Er wirft sowohl George Bush als auch dessen Nachfolger Barack Obama vor, die Krise nicht frühzeitig und entschieden genug bekämpft zu haben. Stiglitz plädiert mit viel Verve dafür, die Schwächsten der Gesellschaft zu unterstützen. Statt dem Heer der Arbeitslosen und überschuldeten Hausbesitzer zu helfen, pumpte das Weiße Haus Milliardensummen in die Banken. Das Buch macht Zusammenhänge verständlich, wenngleich sich über die präsentierten Lösungskonzepte trefflich streiten lässt.
Eine ausgezeichnete Darstellung der Krise, die überdies nicht am Faktischen haften bleibt, sondern Wege in die Zukunft aufzeigt. Eine Empfehlung für alle Wirtschaftsinteressierten, die die Finanzkrise besser verstehen wollen.
Joseph Stiglitz: Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft, Siedler Verlag;
ISBN: 978-3886809424
Quelle: FTD

Ergänzend dazu, poste ich hier noch ein Interview mit Stiglitz auf Democracy Now! vom 18. Februar 2010, welches erfreulicher Weise sogar mit deutschen Untertiteln versehen wurde:

Nobel Economist Joseph Stiglitz on Obama’s Stimulus Plan, Debt, Climate Change, and „Freefall: America, Free Markets, and the Sinking of the World Economy“

ältere Blogbeiträge zu Stiglitz:

Nochmal kurz was zur Stiglitz-Kommisssion

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