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Für das solidarische, sozialverträgliche Frühableben

Ich muss eine Aussage, die ich  im Beitrag zur AIDS-Konferenz in Wien gemacht habe, revidieren:

In Afrika und Asien dürfen die Menschen weiter im Elend krepieren – während die Pharmaindustrie weiterhin ihre Profite maximiert und der Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten allein denen offen steht, die als „Erste Weltbürger“ auch dafür priviligiert sind.

Das stimmt so bald nicht mehr. Denn wir haben den Höhe-, bzw. Tiefpunkt unserer „Gesundheitsreform“ noch lange nicht erlebt.

Patienten sollen künftig einen Teil ihrer Arztrechnung aus der eigenen Tasche bezahlen – und so eher auf teure Behandlungen verzichten. Dies fordert eine Beraterkommission der Bundesregierung. Auch den Preiskampf zwischen den Apotheken wollen die Experten verschärfen.

erfahren wir heute auf SpOn

Aber keine Sorge, das Ganze wird immer noch ganz „solidarisch“ ablaufen. Die Reichen müssen nämlich prozentual mehr zuzahlen, als als die Armen.  Noch gerechter wäre es, die gesetzl. Krankenversicherung ganz abzuschaffen und darauf zu hoffen, das Ärzte ohne Grenzen zukünftig auch hier zulande die Armen behandeln. Natürlich nur die, die auch wirklich krank sind und nicht nur an „Mangelerscheinungsphänomenen“ wie AIDS leiden!  Für die, sowie für Krebskranke und andere Ausbeuter der Solidargemeinschaft, gibts nen Traubenzucker gratis.  Ab sofort, bei ihrem Apotheker.

flatteur!

unser flatteur geht heute an die gemeinnützige Kreislerstiftung für sozialvertägliches Frühableben.

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Eine Antwort zu “Für das solidarische, sozialverträgliche Frühableben

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