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Laufzeitverlängerungen als "Brückentechnologie" hin zu einem "grünen" Imperialismus der Zukunft

So in etwa läßt sich wohl zusammenfassen, um was den Herren Ressourceneigenern der Konzerne und ihren Handlangern geht. Hermann Scheer ist tot, es lebe Joschka Fischer. Man muss schließlich in die Zukunft investieren, denn wir alle wissen es, das Öl geht langsam aber sicher zur Neige. So stehen nun auch die ersten, neu entwickelten Biospritfighter bereit, für schöne neue grüne und klimafreundlichen Ressourcenkriege. Da gibt es dieses Lithium in den Händen von Linksextremisten, das befreit werden muss, da müssen fatamOrganische Großprojekte in der Sahara realisiert werden, die den Konzernen auch in grüner Zukunft ihr Monopol und ihre grünen Profite sichern, da gibt es Fische die gefangen* werden müssen und  Menschen die den sozialen Frieden bedrohen, müssen mit Drohnen kontrolliert werden.

Wir haben also alle Hände voll zu tun. Das Land braucht windige Ingenieure und großzügige, gemeinnützige Spender. Und einen König, der noch weiss was es heißt, Brücken zu bauen.

*siehe hierzu auch folgendes Interview mit Sidi Omar, zur Lage in der Westsahara. Von Anis Hamadeh.

nachtrag: sowie folgenden Beitrag auf Lebenshaus Alb

Wirtschaftskriege

Der Berliner Verteidigungsminister bestätigt den Zusammenhang zwischen deutschen Wirtschaftsinteressen und Interventionen der Bundeswehr. Man müsse in Deutschland „noch einiges tun“, um dieser Erkenntnis zum Durchbruch zu verhelfen, sagte Karl-Theodor zu Guttenberg auf der diesjährigen „Berliner Sicherheitskonferenz“, die gestern zu Ende ging. Ebenfalls am gestrigen Mittwoch hat das Bundeskabinett beschlossen, die Intervention der deutschen Kriegsmarine vor dem Horn von Afrika weiterzuführen, um dort auch künftig „sichere Handelswege (zu) garantieren“.

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3 Antworten zu “Laufzeitverlängerungen als "Brückentechnologie" hin zu einem "grünen" Imperialismus der Zukunft

  1. NochEiner ⋅

    Eben war ich bei Volker Kauder auf der website. Copy&paste:

    „Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, die diagnostischen Möglichkeiten zu verbieten – im Interesse des Menschlichen.
    Und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende“

    Liebe Geheimrätin, danke für diese Diagnose!

  2. Pingback: Wikileaks und Südamerika | Geheimrätin's Fenster zum Hof

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