Riders on the storm

Die Drama Queen sagt erst mal Bon Voyage. Spätestens wenn dann hier der Himmel selbst dämonisiert und beschossen wird,  nachdem alles Irdische abgegrast ist und in Tümmern liegt und die Menschen der Spalterei müde geworden sind und sich nur noch nach Frieden und Gerechtigkeit sehen, wenn dann plötzlich böse Aliens, grüne, graue, rote und blaue aus dem Hut gezaubert werden,  wenn all die Horrorbesessenen und wild gewordenen Hollywoodparanoiker ihren Wahn hinaus ins All projezieren, der Himmel selbst in Gut und Böse unterteilt wird, spätestens dann komme ich zurück, jung, schön und außeridisch kraftvoll!  😉

Advertisements

Was jetzt zu tun ist

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie sehr mich dieses Hartz IV -KZ anekelt. Und ja, Hartz IV – das ist die Aufschrift über dem Tor des modernen KZ.  Es ist so derartig verkommen und pervers und wenn das nicht bald dem letzten hier klar wird, dann wird es ihm spätestens dann klar sein, wenn er sich als Insasse dort wiederfindet.  Zwar gibt es hier noch keine Gaskammern, aber fortschrittlich und technokratisch wie „wir Deutschen“ nun mal sind, brauchen wir die heute auch nicht mehr. Wir zermürben die Menschen einfach solange, bis sie freiwillig abdanken. Oder sich eben mit ihrem KZ-Dasein arrangieren. Und eben das beste draus machen, ne? Freiheit ist ein totgeschossener Hase.

Wer glaubt man müsse nur Klagen und sich seine Rechte bei Gericht erkämpfen, hat nicht begriffen dass das Teil der Strategie ist. Es wird dir von Anfang an klar gemacht, dass du, wenn du glaubst, dir stünde ein Existenzminimum zu, du dir dieses dein Leben lang erstreiten musst. Man lacht sich einen über dich, denn auch wenn die meisten Klagen erfolgreich für den Kläger ausgehen, so ändert das nicht die Bohne am System. Dir soll klar gemacht werden, dass ein Rechtsstaat dir keine Rechte zubilligt, sondern dass ein Rechtsstaat dafür da ist, dass du vor Gericht klagen kannst. Du kannst klagen bis du schwarz wirst. Aus dem KZ kommst du nicht raus.

Was also ist zu tun? Die Frage lautet, was können KZ-Insassen tun , um sich zu befreien?

Colin Goldner oder wie rasiert man den nichtvorhandenen langen, weissen Bart des Dalai Lama?

So der dämliche Titel dieses Blogeintrags, den zu schreiben ich weder Lust noch Laune habe und ob meiner Müdigkeit und Denkfaulheit auch gar nicht zu schreiben beabsichtige, sondern hier lediglich ein paar weiterführende links einfügen werde,  bezüglich Tibet, dem Dalai Lama und jenen Leuten, die nix besseres zu haben, als ihre Unkenntnis bezüglich der Tibetproblematik im Allgemeinen und dem tibetischen Buddhismus im Besonderen, in Form von menschenverachtenden, herabsetzenden Pamphleten zu propagieren. Aus gegebenem Anlass.

Der Anwalt des Herren Goldner, der mir schon vor 1 und halb Jahren mit Strafanzeige drohte, weil ich angeblich den Gold Leumund seines Mandanten beschädigt hätte, indem ich dessen eigene, hasserfüllten und verächtlichen Aussagen, Halbwahrheiten und dreisten Lügen freien Meinungsäußerungen, mit denen er die Tibeter und ihre Kultur herabwürdigte,  als „Rassismus“ brandmarkte. Um den Anwalt des Herren Goldner zu beruhigen, verfasste ich daraufhin eine Klarstellung, in welcher ich das „humanistische Pamphlet“ des Herren Goldner dann auch als solches beim Namen nannte.

Doch nicht genug der „Reinwaschung“, jetzt wird also nach fast 2 Jahren der gute Herr Hoff vom Entenhausener Tag-und Nachtblatt abgemahnt – weil in der Klarstellung abermals die eigenen, verkündeten Ansichten des Herren Goldners zitiert wurden und die nun angeblich immernoch den Leumund des „anerkannten Wissenschaftsjournalisten“ beschädigen würden.

Zudumm nur, dass der chinesische Internetputz-Dienst,  diese leidigen Blogeinträge nicht endlich zensiert und aus dem Netz enfernt. So muss ich mich also hier erneut der Sache annehmen, indem ich endlich diesen Blogpost, den ich ja überhaupt nicht schreiben wollte, beende und auf die entsprechenden weiterführenden links verweise.

Bevor ich das tue, gebe ich den Herren „Religionskritikern und Antifaschisten“ hier noch einen kleinen Tipp – machts doch wie die Neuen Rechten, gründet eine Neue Linke, wie wärs mit einer „Humanistische Freiheitspartei  – denn Freiheit darf auf keinen Fall die Freiheit der Andersdenkenden sein – Schützt die Freiheit vor der Freiheit! Im Namen der Freiheit und der Völkerverängstigung!

Allahu Akbar, deine Liebe und Geduld scheint wahrlich grenzenlos zu sein.

hier nun die links:
http://info-buddhismus.de/
(Diese Seite versucht Fakten und ausgewogene Informationen zu umstrittenen Themen im Buddhismus zu geben.)

Colin Goldner’s „Dalai Lama – Fall eines Gottkönigs“

[…]Die Beschreibung des Anthropologen Martin Brauen, die er auf bestimmte Tibet-Mythen-Erzähler anwendet, trifft meines Erachtens auch auf Colin Goldner zu: diese »Autoren versuchen ihren Geschichten Glaubwürdigkeit zu geben, indem sie einen wissenschaftlichen Ansatz simulieren… Ein häufig genutzter Trick ist dabei auf subtile Weise Wahrheiten mit Unwahrheiten und Erfindungen zu vermischen, zum Beispiel indem man in den Text bestimmtes historisches, geografisches oder ethnografisches Datenmaterial einarbeitet. Wenn einige dieser Informationen wahr sind, dann ist alles wahr—das ist der Eindruck der vermittelt werden soll.« (Brauen 2005:241-2)

Colin Goldner ist geschickt genug, sein Herziehen über den Tibetischen Buddhismus, Tibet und die Dalai Lamas dem Profil der Zeitschriften oder Publikationen, die ihn abdrucken, anzupassen und seinen Abhandlungen den Geschmack der Aufklärung beizufügen. Gegenüber sehr linken Zeitschriften kommt er mit „Tibet als feudale Hölle“, bei gemäßigt linken Zeitschriften versucht er den Dalai Lama als rechtslastig und als Nazifreund darzustellen, im Namen des Humanismus verteufelt er den Dalai Lama als »Leibhaftigen Gottkönig«, der seinem Volk—ganz anders als dieses es selbst empfindet—nur Übles angetan hat. Bei einer Frauenzeitschrift wie EMMA etabliert er seine bizarren Darstellungen via „geheimer Sex“, Frauenthemen und sexuellem Missbrauch. Selbst Tierrechtsthemen nutzt er, um ein falsches Bild des Buddhismus und des Dalai Lama zu zeichnen.

Welchen Gewinn erzielt der Leser oder die Zeitung, wenn solche negativen Mythen, wie sie Goldner produziert, für wahr und als Aufklärung reklamiert werden?

Colin Goldner trifft allem Anschein nach in Deutschland auf eine bereitwillige intellektuelle Leserschaft und auf Medien, die ihm sein Angebot unkritisch, ja enthusiastisch abnehmen und es weiter verbreiten (oder verkaufen), so dass es schließlich auch den unbedarften Leser erreicht.[…] zum Artikel

Victor und Victoria Trimondi’s „Der Schatten des Dalai Lama“ und „Hitler, Buddha, Krishna“

mehr über Tibet auf der China und Tibet Seite in diesem Bloghaus.

Zwei Bücher, Ein Traum und Das Fenster zum Hof

Nach einer langen Pause, erschien mir gestern der werte Herr Geheimrat endlich einmal wieder im Traum. Kann mich zwar leider an nicht mehr als einen Satz, den er zu mir sprach, erinnern – dieser aber ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Er sagte: „Sitzt sie wieder an ihrem Fenster zum Hof?“ Und meinte damit vermutlich meine, mitunter exzessive Netzaktivität.

Natürlich lief erstmal der ganze Hitchcockfilm vor meinem inneren Auge ab und ich dachte, ja – irgendwie ist es das, ich sitze hier an meinem Fenster zum Hof. Wobei „Hof“ hier doppeltdeutig ist, einerseits beobachte  ich den „Hinterhof“ des Hauses, bzw. das Leben derer, die dort leben, mitunter auch nur ihr Dasein fristen,  oder, im schlimmsten Fall, sogar tatsächlich ermordet werden. Desweiteren gibt es natürlich noch den „Hof“ unserer Herrschaften um den es hier geht, also jene, die sich anmaßen über das Leben der „Hinterhöfler“ zu richten, sie zu gängeln, zu entmündigen, auszupressen und die oft genug auch nicht davor zurückschrecken, Todesurteile zu verhängen. Ach ja, auch die „Hofberichterstattter“ dürfen bei diesem Schauspiel natürlich nicht fehlen, sind sie es doch, die diese Urteile dann immer wieder mit wohlklingenden Worten propagieren.

So in Gedanken surfte ich dann noch ein wenig im Netz herum, auf der Suche nach irgendwelchen geheimrätlichen Geschichten, die ich noch nicht kenne und landete schließlich auf der Website des Schriftstellers Robert Löhr. Dieser hat 2 Romane geschrieben, in denen auch der Geheimrat eine Hauptrolle spielt und die sehr aufregend, geradezu sensationell vielversprechend anmuten:

1. Das Erlkönig-Manöver

“Ein Kabinettstück erster Güte, lieber Löhr,
ein Meisterwerk!” (ORF)

»Goethe, mein Freund, ich bitte dich: Bekämpfe diesen Feind!« Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe hat mit einigem gerechnet, als er an einem Februarmorgen 1805 ins herzogliche Schloss gerufen wird. Hätte er allerdings geahnt, dass Fürst Karl August ihn dazu ausersehen hat, Napoleon zu stürzen, wäre er wohl lieber zu Hause geblieben. Stattdessen befindet er sich wenig später in Begleitung seines Freundes Friedrich Schiller und des reiseerfahrenen Alexander von Humboldt auf dem Weg ins französisch besetzte Mainz, um den wahren König von Frankreich zu befreien. Doch der Auftrag ist weitaus vertrackter als erwartet. Nacheinander kommen ihm die Bonapartis­ten, die Royalisten und die Romantiker in die Quere, und die Reise wird zur tödlichen Jagd quer durch Deutschland bis tief in den Schoß des Kyffhäusers.

“Eine kleine literarische Sensation. Selten hat die zeitgenössische deutsche Literatur einen spielerischeren, leichtfüßigeren Umgang mit ihrem übermächtigen Erbe gesehen.” (Titel-Magazin)

Das 2. Buch ist ein Fortsetzungsroman des Erlkönig-Manövers und trägt den Titel:

Das Hamlet Komplpott:

Kabale und Hiebe – die glorreichen Klassiker reiten wieder!

1807: Während Napoleon Deutschland mit Krieg überzieht, gibt in der schwäbischen Provinz ein seltsames Wandertheater einen noch viel seltsameren Hamlet. Und verstünde die französische Geheimpolizei mehr von Shakespeare, sie hätte längst Lunte gerochen. So aber ahnt keiner, dass sich hinter dem fahrenden Schauspieltrupp Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck und Napoleons Erzfeindin Madame de Staël höchstpersönlich verbergen, die sich, als Schauspieltrupp getarnt, in höchst geheimer Mission befinden. In ihrem Gepäck: die tausendjährige Reichskrone, die Kleist auf einer Insel im Bodensee ausgegraben hat. Nun gilt es, die größte Krone der Christenheit nach Preußen zu schaffen, um sie vor Napoleon in Sicherheit zu bringen, der sich mit ihr zum Kaiser von Europa krönen will …

Geheimrat in geheimer Mission: Ein Dichter-Denker-Mantel-Degen-Roman, in dem nur Kugeln noch schneller fliegen als Zitate.

WOW! Habe mir die Bücher natürlich sofort bestellt, auch wenn ich dafür wieder wochenlang fasten muss – wer denkt auch schon ans Essen, angesichts dieser literarischen Feinkost!

Zur Krönung trägt mein Blog absofort den Titel: Geheimrätins Fenster zum Hof

Nachtrag: Auch an die Hofnarren sei hier nur noch kurz erinnert, über die hat Roberto J. De Lapuente heute einen sehr lesenswerten Beitrag geschrieben: Versöhnend komisch

Blogger-Kriseninterventionsdienste

So in etwa habe ich mir das vorgestellt, als sich vor einiger Zeit mal ein selbsternannter Kriseninterventionist hier in mein Blog eingschaltet hat und mir das postive Denken schmackhaft machen wollte:

Israelische Wissenschaftler wollen ein Programm entwickelt haben, um zu diagnostizieren, ob Autoren von online veröffentlichten Texten depressiv gestimmt sind >> telepolis

Der besorgte Mensch kommentierte unter diversen Nicks und versuchte auf Biegen und Brechen, mir zu meinem psychischen Gleichgewicht zu zurück zu verhelfen, von welchem er wohl annahm,  ich hätte es irgendwo im Hartz IV Sumpf verloren – was er vor allem darauf zurückzuführen schien, dass ich die Vorzüge des Förderns und Forderns ganz offensichtlich noch nicht verstanden hätte.

Da ich sein selbstsloses Engagement aber leider nicht zu würdigen wusste und gerne selbst entscheide,  wann und warum ich depressiv sein will oder auch nicht, wurde er bzw. der eine oder andere seiner multiplen „Agenten“ mitunter ziemlich pampig, bisweilen sogar beleidigend. Daraufhin erhielt ich dann aber gleich eine mail von einem anonymen account, mit einer Liste von Psychiatern und Notfalladressen in meiner Stadt.

Später wurde mir dann noch mitgeteilt, dass mich hier jemand sehr genau beobachtete, der zudem sogar Kenntnis vom Namen meiner besten Freundin aus der Kindheit hatte. Auch anonyme Anrufe häuften sich während dieser Zeit, sodass die Strategie gewechselt wurde, und die Fährte vom „Kriseninterventionsdienst“ dann in Richtung „Stalking“ gelegt wurde.

Nun sind mir solche Zwischenfälle leider nicht fremd. Auf meinen zahlreichen Reisen habe ich mitunter ähnliches bzw. noch wesentlich obskureres  erlebt – da tauchten plötzlich wie aus dem Nichts unbekannte Gestalten auf, die mich wissen ließen, dass sie meinen Lebensweg genau verfolgten und zudem noch Legenden „Geheimnisse“ über meine familiären Hintergründe wussten, die mir bis dato gänzlich unbekannt waren.

Ich könnte darüber wie gesagt Romane schreiben – wenn es nicht derart durchgeknallt wäre, dass ich es schlicht nicht in Worte, geschweige denn auf Papier bringen kann.

Was das alles soll, weiss ich bis heute nicht so genau – ich kann es nur erahnen und solange darüber schweigen, bis ich es irgendwann noch besser durschaut habe. Sollte ich mich dazu durchringen, werde ich in irgendeiner Form darüber schreiben.

Bis dahin möche ich dererlei „Diensten“ hiermit mitteilen, dass ich mit meiner Psyche sehr gut zurecht komme und für mich der Abstieg in die Tiefe ebenso zum Leben gehört, wie das Klettern auf einen Viertausender. Kurz gesagt – ich bin ein undankbares Opfer, das sich nicht so leicht vereinnahmen, korrumpieren, manipulieren oder gar instrumentalisieren lässt.

Ps: Wer will darf mich auch gerne  „Paranoide Querulantin“ nennen – no problem 4 me! 😉