Kreuzgzüglerische Ostermythen im SPIEGEL des Weltvernichtungswahn

Nachdem wir also jahrzehntelang diesen Lametta Dikatator mit unseren „hochintelligenten Waffen“ aufgerüstet haben, geht uns jetzt also die Puste aus (?!)  dabei, diese unsere hochintelligenten Waffen, mittels noch intelligenteren, wieder in Asche und Staub zurück zu verwandeln.

Also auf auf ihr Waffenbrüder, schmeißt diese Europatussi endlich von ihrem Stier und setzt den gepanzerten Kreuzritter drauf! Wenn ihr die Amis im Waxtum überholen wollt, müsst ihr euch ranhalten. Nicht kleckern, sondern klotzen, so die Devise, der Klimawandel muss warten, weil  gespart werden,  muss an der richtigen Stelle – bei den ärmsten der Armen natürlich, denn diese da und die da , haben uns ja schließlich auch nix zu bieten, genausowenig wie diese hier. Und jene dort am allerwenigsten.

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Wikileaks und Südamerika

Aus gegebenem Anlass ein paar links zum portal amerika21 –  Neben Iran, stehen aktuell vor allem die ALBA-Staaten ganz oben auf der „Feindes-Liste“ des US/Europa-Imperiums, mit ein Grund warum ich die Gerüchte um Mrs. Anna A.,  die ja auch von former CIA-Analyst Ray McGovern aufgegriffen u. bestätigt wurden, für plausibel halte.

weitere Aritkel unter: http://amerika21.de/dossier/wikileaks*

(…) Der deutschen Regierung wirft die Juristin vor, die Menschenrechtsverletzungen durch die Finanzhilfen für die umstrittene Staatsführung zu unterstützen: „Nach unseren Informationen hat die Bundesrepublik dem Regime von Porfirio Lobo mehr als 40 Millionen Euro zukommen lassen“. Dabei handele es sich um EU-Gelder, die von dem staatlichen entwicklungspolitischen Unternehmen GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) verwaltet werden und der Modernisierung der bewaffneten Organedienen. „Seither sehen wir neue Ausrüstung bei der Polizei: Schutzbekleidung, Waffen, Motorräder, Gasmasken, Tränengasbomben“, sagte die Demokratieaktivistin. „Die Gelder der deutschen Bundesregierung schüren unmittelbar die herrschende Gewalt, die Bedrohungen, die illegalen Festnahmen und in letzter Konsequenz auch die politischen Morde“, so Flores Lanza.

immerhin:

*und hier noch ein Interview mit Malte Daniljuk (amerika21) zu den Wikileaks-Dokumenten und der US-Botschaft in Honduras. ColoRadio, Dresden, 2. Dezember 2010

siehe auch folgende Blogeinträge:

[Update] Es graut so grau mir, wenn ich Deutschlands Blätter lese

Da singt beispielsweise eine Frau Christina Janssen auf tageschau.de ein Loblied auf die Neuen Rechten in Tschechien.

Die herben Verluste der Sozialdemokraten rührten ihrer Meinung nach daher, dass diese mit so lächerlichen Verspechen wie höhere Renten, mehr Mutterschaftsgeld, die Abschaffung der Praxisgebühr etc … aufwarteten und das ganze zudem noch mittles einer sogenannten Millonärssteuer für Besserverdiener finanzieren wollten, was die Dame ziemlich absurd findet, in Kirsenzeiten.

Aber nein, hurrah die Tschechen wollen echte, neoliberale Reformen, denn was uns in die Krise hineingeführt hat wird uns ganz sicher auch noch tiefer in den Sumpf reiten und das mit Schwung und Schmackes!:

Neue rechte Parteien stehen für Dynamik

20 Jahre nach der „Samtenen Revolution“ erhebt eine neue Generation ihre Stimme. Dass die rechten Parteien davon mehr profitieren als die linken, hat historische Gründe: Die Linken werden noch immer mit dem alten, kommunistischen Regime in Verbindung gebracht. Sie stehen für Stagnation, die neuen rechten Parteien für Dynamik.

Und so können gleich zwei dieser Gruppierungen mit fulminanten Ergebnissen ins tschechische Parlament einziehen: An erster Stelle die neue konservative Partei Top09 des früheren Außenministers Karel Schwarzenberg. Sie bekam auf Anhieb knapp 17 Prozent. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Der Name Schwarzenberg steht in Tschechien für Tradition und Anstand. Es mag altmodisch klingen. Doch gerade Letzteres haben die Tschechen bei vielen Vertretern der etablierten Parteien all zu lange vermisst.

Für Tschechien geht es in den kommenden Jahren um wichtige ökonomische und außenpolitische Weichenstellungen. Es geht darum, versäumte Reformen nachzuholen, damit das wirtschaftlich bis zur Krise so erfolgreiche Land wieder Tritt fasst. Da stimmt es optimistisch, dass die Tschechen den Kampf gegen eine teils verlotterte politische Elite noch nicht aufgegeben und stattdessen die neue Lust an der Politik entdeckt haben.

Man glaubt das alles gar nicht mehr. Nach Ungarn jetzt Tschechien. Und in Deutschland versenken der Bundshorscht (stellvertretend für den Rest der Bagage) und die Meinungsmacher der Nation  unsere Verfassung jeden Tag ein wenig tiefer in die Bodenlosigkeit ihrer Herrschaftsansprüche, so tief dass sie alsbald keiner mehr finden kann, während wir ja alle längst wissen was und dass Krieg ist, und nicht nur am Hindukusch, sondern auch hier direkt vor unserer Haustür – Krieg gegen Rentner, gegen Kinder, gegen Arbeitslose, gegen Migranten – nein gegen Spekulanten nun eher weniger, für die Finanztransaktionsteuer haben wir jetzt eine andere Zielgruppe gefunden – der gemeine Hartzer darf den Ablass zahlen. Wer auch sonst!

Heiliges Europa auf dem Weg ins totale Verderben, aber das mit  „Tradition und Anstand“!

Update: Siehe auch telepolis: Durchbruch rechtsextremer Parteien in Europa

Das alles war lange lange Zeit vorhersehbar – Neoliberalismus und Nationalismus sind die 2 Seiten einer Medaille – die neue „MITTE“ ist schwarzbraun.

Wenn Pazifismus blind macht

Nein, keine Sorge, ich bin nicht über Nacht zu einer Kriegerin geworden. Es geht mir wie immer um die Einseitigkeit der Berichterstattung. Wir hören viel von Piraten, von Entführungen und  einem Flottenaufmarsch vor der Küste Somalias. Von was wir aber kaum noch etwas hören und viele von uns auch nichts hören wollen, ist von der Tatsache,  dass in Somalia die Menschen am Hungertod krepieren.  Selbstvertändlich bedingt durch den räuberischen Marktradikalismus der Industriestaaten, allen voran der EU. Europäische Raffgierindustrie Schiffe fischen vor den Küsten Somalias die Ozeane leer und Piraten verdienen Unsummen an Lösegeld für gestohlenes Frachtgut. Leider aber sehen von diesen Unsummen die hungernden Somalier keinen Cent. Sie hungern weiter und werden aktuell einzig und allein durch das Uno-Welternährungsprogramm am Leben gehalten.  Doch auch diese UNO- Schiffe sind den Attacken der Piraten ausgeliefert.

Jean Zieler nimmt sich dieses Themas in seiner aktuellen Kolumne in der workzeitung.ch  an:

Somalia zahlt für konfuse Pazifisten