Nonkilling Veranstaltung in Berlin am 11.November 2009

Nonkilling – Perspektiven für nicht tötende Gesellschaften. Ein Abend mit Professor Glenn Paige (Hawaii), Mairead Maguire (Nordirland) und Gästen

Mi, 11. November 2009, 19:30 Uhr, Haus der Demokratie, Berlin, www.hausderdemokratie.de

Ist eine nicht tötende Gesellschaft möglich und wie können wir sie erreichen? Dies ist die grundlegende Frage des Buches „Nonkilling – Wissenschaft von der nicht tötenden Gesellschaft“ von Professor Glenn Paige, das seit 2009 auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Mauerfalls und des jährlichen Treffens der Friedensnobelpreisträger werden Professor Paige(www.nonkilling.org) und Nobelpreisträgerin Mairead Maguire (www.peacepeople.com) in Berlin sein und an einer Veranstaltung zum Thema Nonkilling teilnehmen.

Weitere Grußworte und/oder Reden kommen von Professor Ekkehart Krippendorff, der Petra-Kelly-Weggefährtin Eva Quistorp und Professor Fanny Reisin von der Internationalen Liga für Menschenrechte www.ilmr.de. Die Moderation übernimmt Anis Hamadeh, Übersetzer des Buches und Initiator des deutschen Zentrums zur Förderung des Nichttötens, www.nonkilling.de. Er wird zudem über das internationale Oktober-Seminar in Honolulu berichten.

Ebenfalls im Programm ist ein 40-minütiger Dokumentarfilm mit deutschen Untertiteln zum Thema sowie eine Signierstunde des Nonkillingbuchs.

Das Nonkilling-Projekt ist eine internationale Bewegung, die sich auf akademischem Terrain bewegt und seit einigen Jahren immer weiter in den Mainstream hineinragt, mit vielen Übersetzungen des Buches, Veranstaltungen und verschiedenen Projekten in aller Welt. Mehr Informationen sind auf den genannten Websites zu finden und natürlich auf der Veranstaltung, zu der jeder herzlich eingeladen ist. Dies ist zugleich der Startschuss für weitere Aktivitäten in Deutschland.

Die obigen Informationen sind vorläufig, bitte sehen Sie etwaige Updates auf der Website www.nonkilling.de

Kontakt und Medienansprechpartner: siehe nonkilling.de -pressemitteilung

 

Werbeanzeigen

Nachtrag zu: Dreht Hugo jetzt durch?!

Es ist ja nichts neues, dass Chavez auf Atomenergie baut, die Art und Weise wie er sich und sein Vorhaben, sich von Iran bezüglich dem Aufbau eines nueklearen  Dorfes helfen zu lassen,  in Szene setzt, finde ich einfach nur abstossend. Da ich wenig über die aktuelle Energiegewinnung in Venezuela weiss, habe ich  mal etwas recherchiert, vor allem danach, wie es in  puncto Ausbau und Entwicklung erneuerbarer Ernergiequellen aussieht.  Bei der Deutschen Energie Agentur dena fand ich folgenden Bericht:

Geschäftsreise nach Venezuela
Vom 05.10. bis 09.10.2009 findet eine AHK Geschäftsreise nach Venezuela zu den Technologieschwerpunkten Solar-, Bio- und Windenergie statt. Die Präsentationsveranstaltung ist am 6. Oktober in Caracas geplant.
Zwar stehen Erneuerbare Energien in Venezuela noch ganz am Anfang ihrer Nutzung, allerdings kann über die „nationale Politik für alternative Energien“ innerhalb des Sozial- und Wirtschaftsentwicklungsprogramms der Nation für den Zeitraum 2007 – 2013 ein deutlicher Schub erwartet werden. So wurden u.a. bereits das „Comité de Energías Renovables (CER)“ und das Nationale Register für Erneuerbare Energien (RNER, Amtsblatt Nr. 38.683) eingerichtet.

Das Bioenergiepotenzial Venezuelas basiert hauptsächlich auf einer jährlichen Holzproduktion von über einer Mio. m³ und der Produktion von Pflanzenölen im Umfang von ca. 96.000 Tonnen pro Jahr. Über den Aufbau einer eigenen Bioethanolproduktion auf der Basis von Zuckerrohr will Venezuela künftig 10% seines Treibstoffbedarfes decken. In einem ersten Schritt sollen bis zum Jahr 2012 mindestens 20 Destillerien errichtet werden. Ferner werden der Aufbau einer Infrastruktur zur Entsorgung eines täglich anfallenden MüIlaufkommens von 30.000 Tonnen und die Einrichtung von geordneten Deponien mit Anlagen zur energetischen Nutzung der Deponiegase erwogen.

Im Solarenergiebereich fördert die Regierung derzeit die Anwendung von Off-Grid Systemen zur Elektrifizierung netzferner Siedlungen. Durch die Weiterführung des Regierungsprojektes „Sembrando Luz“ (Licht säen) sind aktuell 2.000 Systeme zur häuslichen Elektrifizierung sowie zahlreiche Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung und Wasserentsalzung geplant. Darüber hinaus besteht Bedarf an einer Machbarkeitsstudie für den Aufbau einer Siliziumproduktion mit einer Produktion von 2.500 Tonnen pro Jahr sowie weitere Beratungsleistungen in den Bereichen Polysiliziumreinigung und Produktion von Zellen.

Der Plan „Piloto Nacional de Generación Eólica“ (Nationaler Pilotplan zur Windkrafterzeugung) definiert vier potenzielle Standorte für Windparks. Allein in Pueblo Nuevo auf der La Guajira-Halbinsel sind ca. 250 km² Küstengebiet für die Erschließung und Installation von 1.500 MW vorgesehen. Im Offshore-Bereich des Golfes von Venezuela ist in zugänglichen, ruhigen und flachen Gewässern ein theoretisches Potenzial für eine Kapazität von über 10 GW ermittelt worden.

Ich verstehe einfach nicht, warum nicht weiter in Richtung Solarenergie investiert (bzw. warum das dann nicht reichen sollte) und eine dezentrale Energieversorgung ausgebaut wird, die auch zu der Struktur der neu entstandenen Kommunen in Venezuela passt,   warum Chavez überhaupt auf Atomkraft setzen will,  wo die damit verbundenen Gefahren und Probleme allseits bekannt sind. Will er unbedingt Atommüll anhäufen und tödliche Geschäfte damit machen?

Was die Iraner betrifft, klar pokern die. Bislang geht es natürlich darum, die eigene Macht zu demonstrieren um sich so vor dem US- Imperialismus  behaupten zu können. Wenn Chavez  unbedingt meint, an dieser Pokerpartie teilhaben zu müssen, dann finde ich das einfach nur erbärmlich. Die Welt gewinnt weder an Sicherheit,  wenn Iran, Venezuela, Russland und China dieselbe Politik wie ihre imperialistischen Gegner betreiben, noch lösen sich dadurch irgendwelche Probleme. Sie sollten vielmehr den Weg in die Zukunft einschlagen und Obama und dem Westen signalisieren, dass eine Entspannungspolitik tatsächlich angestrebt wird. Die zivilen Friedens-und Freiheitsbewegungen sollten hier den größt möglichen Druck ausüben, sich noch besser vernetzen und weder spalten noch ruhig stellen lassen.

Finde ich.

Little wheel spin and spin

Wahlkampfmüde

0211-0104_armadio-das_mystische_radEs ermüdet mich zunehmend, mich sowohl  mit Wahlkampfslogans, als auch mit festgefahrenen Vorurteilen auseinandersetzen zu müssen. Ich habe dazu eigentlich wirklich gar keine Lust.  Ich finde die Fraktion die LINKE hat ihren Wahlkampf in der Tat nicht sehr intelligent aufgezogen. Zu viele kurzgegriffene Kampfbegriffe, zu wenig Kreativität. Wohl kaum die richtige Strategie um gegen die Medienzensur die gegen DIE LINKE verhängt wird, anzukommen.

Mir persönlich ging und geht es nicht um die Partei DIE LINKE. Mir geht es um lösungsorientierte, zukunftsführende Inhalte, die im Parteiprogramm der LINKEN durchaus zu finden sind. Diese gilt es auszugraben, diese gilt es bekannt zu machen, diese gilt es zu unterstützen, denn wenn wir das nicht tun,  wenn wir keine Ziele und Visionen artikulieren, können wir natürlich auch keine Ziele umsetzen. Dann bleibt alles  beim Alten. Dabei muss es selbstvertändlich nicht immer auch um „Endziele“ gehen, in erster Linie geht es um eine Weichenstellung in Richtung Zukunft. Also darum, als kleines Rädchen im Inneren, einen Richtungswechsel des großen Rades im Äußeren zu bewerkstelligen.

Für mich können  zukunftsweisende Ziele immer nur solche sein, die das Wohl der ganzen Menschheit auf dem gesamten Planeten im Auge behalten und darauf hinarbeiten. Es gibt neben aller Ignoranz, Politikverdrossenheit, Komplizenschaft, Unterwürfigkeit und Ohnmacht,  auch immer größer und stärker werdende zivile Bewegungen, die sich gegen die herrschende Wirtschaftsdiktatur stellen, weltweit. Und diese Bewegungen werden weiter an Kraft gewinnen –  je bewusster und klarer der Einzelne in seiner Wahrnehmung und Zielstrebung wird, desto stärker und effektiver wird die Bewegung sein.

Daher möchte ich nochmals betonen, auch im Wahlkampf sollten nicht Parteien, sondern Inhalte zählen. Die Fraktion DIE LINKE ist nur ein kleines Rädchen im Getriebe (und das im Bundestag!) das sich gegen die herrschenden, wirtschaftsdiktatorischen Verhältnisse dreht.  Ein Richtungswechsel muss also zuallererst im Kleinen erfolgen, das kleine innere Rädchen muss die Richgung ändern, denn das große äußere Rad wird ja von diesem kleinen, inneren Rad angetrieben. Dieses kleine innere Rad, sind wir alle!

Little wheel spin and spin…

Little Wheels Spin and Spin Big wheels turn around & around (4x)

  1. Merry Christmas Jingle Bells
    Christ is born and the devil’s in hell
    hearts they shrink Pockets swell
    Everybody know and nobody tell

Little Wheels Spin and Spin Big wheels turn around & around (4x)

  1. Oh the sins of Caesar’s men
    cry the pious citizens
    who petty thieve the 5 & 10s
    and the big wheels turn around and around

Little Wheels Spin and Spin Big wheels turn around & around (4x)

  1. Blame the angels, blame the fates,
    Blame the Jews or your sister Kate
    Teach your children how to hate
    and the big wheels turn around and around

Little Wheels Spin and Spin Big wheels turn around & around (4x)

  1. Turn your back on weeds you’ve hoed
    silly sinful seeds you’ve sowed
    Add your straw to the camel’s load
    Pray like hell when your world explode

Little Wheels Spin and Spin Big wheels turn around & around (4x)

  1. Swing your girl fiddler say
    Later on the piper pay
    Do see do, swing and sway
    Dead will dance on judgement day

Little Wheels Spin and Spin Big wheels turn around & around (4x)

(C) Buffy Sainte-Marie

Peace is inevitable

With your help, we can accomplish ANYTHING in America. Persistence, dedication, truth and courage will lead the way and win out in the end.

Dennis Kucinich in seinem Aufruf:  Health Care Wanted: Dead or Alive

hier noch eine interessante Podiumsdiskussion von 2008,  mit Dennis Kucinich und Melissa Etheridge in Cleveland