Statt der Schulstarterpakete gibt es absofort für jedes Kindlein einen Luftballon gratis!

Und eine Runde Hoppe Hoppe Reiter, auf dem BP-Delphin, als Ausgleich für die Kürzung der Heizkostenpauschale

So nimmt nun auch die schwäbischste Hausfrau endlich Abschied von ihrem Stubenhocker (schickt ihn in den Krieg) und räumt sein Zimmer aufgrund der fortschreitenden Mieterhöhungen für einen zahlungskräftigen Untermieter.

for all images and the jumping dolphin see:

http://www.banksy.co.uk/index.html

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Ahoi und Glück auf Herr Tauss!

Bin zwar keine Piratin, wünsche Herrn Tauss aber dennoch von Herzen alles Gute! Die mediale Ausschlachtung seines „Falls“ war verlogen und unter aller Sau. Von Fairness keine Spur. Einfach nur schäbig. Was das Urteil betrifft, so geht eindeutig daraus hervor, dass Herr Tauss in seiner Postition als Medienexperte der SPD zwar nicht offiziell berechtigt war, selbstständig und auf eigene Faust zu ermitteln, jedoch wurde eben auch festgestellt, dass seine Ermittlungen keinerlei privaten (korrektur , privat ja- denn er hatte ja keinen offiziellen Auftrag) bzw. keinerlei sexuell-orientierten Hintergrund aufwiesen. Egal welche Fehler er auch immer gemacht hat, es hat einfach verdammt noch mal niemand das Recht, einen Menschen öffentlich vorzuverurteilen und mittels Rufmord zu ruinieren. Herr Tauss bot hier einmal mehr die perfekte Projektionsfläche die es braucht, um anstelle von Aufklärung, einen Sündenbock zu kreieren. Den gequälten Kindern ist das nichts anderes als noch ein Schlag ins Gesicht.

Spendenaktion für traumatisierte Frauen und Kinder in Gaza:

Heute mach ich mal Werbung – für eine Aktion von Anis Hamadeh

click and see...

BEFORE THEIR DIASPORA – Palästina-Postkarten und Poster

Olivenpflücker bei der Ernte, Melonenverkäufer, ein Kloster, die Via Dolorosa, eine Wassermühle, eine traditionelle Seifenfabrik, Fischer am See Genezareth … in glänzenden Farben strahlen die zwölf Motive der „Before their Diaspora“-Serie des Künstlers Anis Hamadeh (siehe http://www.anis-online.de/2/artclub/beforetheirdiaspora.htm). Die DIN A3-Zeichnungen gehen zurück auf Fotos eines reich kommentierten gleichnamigen Bildbands des palästinensischen Historikers Professor Walid Khalidi über den Alltag und die Geschichte der Palästinenser von 1876 bis 1948.

Seit März 2010 unterstützt Anis mit diesen Palästinabildern das Projekt „Hilfe für traumatisierte Frauen und Kinder in Gaza“. Die Hälfte des Gewinns aus dem Verkauf der Postkarten und Poster ist eine Direktspende: Von 9,80 € für ein Postkartenset sind ganze 4 € Spende, von 4,90 € pro DIN A3-Bild gehen 2 € in das Projekt. Bestellen kann man direkt bei Anis Hamadeh: anis (at) anis-online.de, t 06131-4809263, m 0151-17856928, Moselstr. 1-3, 55118 Mainz (Im Rahmen der Spendenaktion kein Preisnachlass bei Sammelbestellungen.)

Hintergrund:
An der Jahreswende 2008/2009 erlitt der Gaza-Streifen 20 Tage lang schwerste Bomben- und Raketenangriffe sowie die Invasion israelischer Bodentruppen. Neben 1400 Toten, mehr als 300 von ihnen Kinder, gab es Tausende von Verletzten. Kinder, deren Eltern oder Geschwister vor ihren Augen ermordet wurden, Frauen, die vor Bomben, Raketen und Phosphorgeschossen nirgendwo Schutz fanden – sie alle trugen schwere seelische Verletzungen davon. Hilfe bietet ihnen das Projekt „Psychotherapeutische Unterstützung für traumatisierte Frauen und Kinder in Gaza“, das von der „Palestinian Working Women’s Society for Development“ (PWWSD) www.pwwsd.org (Ramallah/Gaza) konzipiert wurde.

Unter der Leitung des PWWSD-Büros in Gaza ging das Projekt mit den vor Ort verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen am 15. April 2009 an den Start. Finanziert wurde es zum großen Teil durch Benefizveranstaltungen und private Spendenaktionen, mit denen die AG FrauenWegeNahost im Frauennetzwerk für Frieden e.V. www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de (Bonn) innerhalb weniger Wochen 8.500 € aufbrachte. Unterstützung leisten auch die „Kölner Frauen in Schwarz“ sowie der „Nahost Friedensgesprächs-Kreis“; die palästinensischen Partnerinnen mobilisierten zusätzliche finanzielle Mittel.

Damit wurde in Gaza großartige Arbeit geleistet: In sechs Monaten führten die beiden vor Ort engagierten Psychotherapeutinnen 650 Einzelberatungen durch. Mit elf offenen Tages-Angeboten wurden fast 1.200 Frauen und Kinder erreicht. 57 Mädchen nahmen an Ferienlagern teil. In eigens konzipierten Radioprogrammen wurde über die immer massiver auftretenden posttraumatischen Belastungsstörungen gesprochen sowie Rat und Hilfe zu ihrer Bewältigung angeboten. Siehe den Abschlussbericht unter www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de/_doc_center/aktivitaeten_nahost/2009-11-14_09-11-14_GAZATraumaAbschlussbericht_deutsch.pdf

Nun geht das Projekt in die zweite Phase, nachdem sowohl die Bedeutung als auch der Erfolg dieser Arbeit deutlich geworden sind. Jetzt sollen insbesondere Sprechtherapien ermöglicht werden: für Kinder, die nicht mehr sprechen, und für Mütter, die seit den Bombenangriffen stottern.

Das Spendenkonto: Frauennetzwerk für Frieden e.V., Sparkasse Köln Bonn, BLZ 370 501 98, Kto. Nr. 52 019, Stichwort „Spende Gaza-Kinder“ (steuerlich abzugsfähig).

Projektkoordination: FrauenWegeNahost im Frauennetzwerk für Frieden e.V., Kaiserstraße 201, 53113 Bonn, Tel.: 0228-626730, http://www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de
Für weitere Informationen: Suraya_Hoffmann (at) gmx.de; ulrike (at) vestring.net

Im Rahmen der Aktion trat Anis auch mit Musik und Literatur auf bei der Benefizveranstaltung „Ein Licht für Gaza“ am 06.03.2010 im Evangelischen Gemeindezentrum Bensberg und wird auftreten bei der Parallel-Veranstaltung „Hoffnung für Gaza“ am 11. Juni 2010 in Simmern in der Katholischen Familienbildungsstätte.

http://www.anis-online.de/

Die Zukunft unserer Kinder

John Perkins in der Huffington Post:

Während beide politische Parteien ihre Zeit damit verbringen, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben, für jede Krise mit der wir als Land konfrontiert werden, sollten wir gewissenhaft genug sein, uns nicht in Parteilichkeiten der beiden Seiten einer Madaille verwickeln zu lassen.

Zu oft werden wir von politischem „Doublespeak“ auf der Ebene der Emotionen beinflusst, anstelle uns die Realitäten anzusehen, die von unserer Korporatokratie gestaltet wurden.

Jedesmal wenn ich über Aktionen lese, die wir unternehmen um uns vor sogenannten Terroristen zu schützen, wundere ich mich über die Engstirnigkeit dieser Strategie. Während ich solche Menschen in Bolivien, Ecuador, Ägypten, Guatemala, Indonesien, Iran und Nicaragua getroffen habe, kam ich dort doch nie mit jemandem zusammen, der zur Waffe greifen wollte.

Martin Luther King Jr. sagte „Eine Nation die daran festhält, Jahr für Jahr mehr Geld für Rüstung auszugeben als für soziale Programme, nähert sich ihrem spirituellen Untergang.“

Ich weiss wohl, dass es irre Männer und Frauen gibt, die töten weil sie sich nicht kontrollieren können, Serien-und Massenmörder. Ich bin auch sicher, dass Mitglieder von Al Qaeda, den Taliban und anderen Gruppen vom Fanatismus angetrieben werden, aber sochle Extremisten können beträchtliche Zahlen von Nachfolgern nur aus einer Bevölkerung rekrutieren, die unterdrückt wird und Not leidet.

Die Zukunft unserer Kinder ist eng verwoben mit den Kindern aus den Fischerdörfern in Somalia, den Bergen von Burma (Myanmar) und dem kolumbianischen Dschungel.

Jede Geburt eines Kindes ist der Vorbote einer Möglichkeit für Frieden und soziale Veränderung zum Wohle Aller. Jeder Dollar der für die Rüstung ausgegeben wird, ist ein verlorener Dollar für den Frieden.

http://www.huffingtonpost.com/john-perkins/our-childrens-futures_b_447203.html

http://www.johnperkins.org/