Na denn, Ahoi Kameraden!

Titanic1

hier der Trailer zum Film

Nachtrag: Eine detaillierte Kursbeschreibung der neuen Crew findet sich auf Ware Lüge: Narrenschiff

Advertisements

Aufruf 6.Bundesweite Demonstration gegen die Regierung in Berlin

http://www.bundesweite-montagsdemo.com/

Zeigen wir der neuen Regierung mit der Herbstdemonstration am 24.10.2009 in Berlin womit sie in Zukunft zu rechnen haben und was sie fürchten müssen: Aktiven Widerstand der wirklichen Leistungsträger in diesem Land. Widerstand ? der diesen Namen auch verdient !

Nachtrag,  26.10.2009: Pressemitteilung und mehr:

Zur großen „Montagsdemo“ am letzten Samstag in Berlin

Wie die neuen schwarz-gelben Sozialdemokraten uns und die Welt verarschen wollen

Mein etwas erweiterter Kommentar zu:

Notatio: Schwarz-gelb: Blendende Aussichten für Hartz IV Empfänger

Das Spiel hat Methode und bekanntermaßen waren auch CDU und FDP an der Einführung von Hartz IV beteiligt, sogar maßgeblich! ( zur Einnerung, ein Blick in die Hartz -Kommission dürfte deutlich machen, wessen Interessen hier vertreten wurden bzw. auch wer deren  klassische Interessenvertreter im politischen Spekturm sind. )

Man holt sich also erstmal die ehemalige Opposition ins Boot, überträgt dieser dann die Umsetzung der eigenen Ziele, gestaltet sich so Buhmann und Erfüllungsgehilfen in einer „Person“ und spielt sich dann, im neuen Farbengewand als Retter der Entrechteten auf!

ein mordsspaß ist das!

Ok. wer eine Lebensversicherung hat, darf diese nun behalten. Im Gegenzug werden weitere Hartz IV Kürzungen vorgenommen (Bürgergeld), paralell dazu wird das Mietrecht geändert, sodass Mieter alsbald schon nach 3 Monaten Kündigungsfrist auf der Straße landen können.

Damit nun aber nicht zu offensichtlich wird, dass kein „Bürgergeldempfänger“ mit den gekürzten Mietpauschalen seine Miete bezahlen kann, soll diese zudem noch per Gesetz  von den ARGEn direkt an die Vermieter ausbezahlt werden, was bedeutet, dass alles was über die festgelegte Pauschale hinausgeht, dann direkt vom Lebensunterhalt abgezogen und aufs Konto des Vermieters verbucht wird.

Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) hatte dies gegenüber der „Berliner Zeitung“ (Mittwochsausgabe) damit begründet, dass damit „zweckfremde Verwendung der entsprechenden Leistungen“ verhindert werden soll. Das Erwerbslosen Forum Deutschland bezeichnete die Ankündigung und die Begründung von Bosbach als eine ungeheuerliche Stigmatisierung und bewußt falsche Unterstellung.

http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz-iv/-200910147596.html

Will der arbeitslose Looser dann noch was zu futtern, muss er eben in die Suppenküche gehen und sich mit 2-3 Ein-Euro jobs etwas „dazu verdienen“

Das soziale Herz mag schlagen wo es will. Bei Union und FDP jedenfalls pocht es nicht.

Ps. Der sich selbst zum  Buhmann Gekrönte, weist derweil jegliche Verantwortung für sein eigenes Scheitern und den Ausverkauf sozialer Werte weit von sich und schiebt, wie üblich, alles seinem liebsten Feind Lafo, dem Belzebub in die Schuhe.  Jämmerlicher gehts wohl nimmer.

Dunkle Tage

Ja, auch ich gebe zu, daß ich zwischenzeitlich noch der Illusion unterlag, die letzten Grünen mit sozialem Gewissen an der Basis,  könnten zumindest auf Länderebene die Option einer rot/totrot/grünen Koalition ergreifen und möglicherweise sogar wieder zu ihren Ursprüngen zurückfinden und zumindest versuchen, in dieser Konstellation endlich doch noch an einem  Kurswechsel zu stricken und wieder Politik für Menschen zu machen.

Auf Bundesebene war diese Option  ja von vornherein ausgeschlossen, die 20 Prozent der Ex-Sozen fehlten den echten Sozialdemokraten für die Option einer neuen rot/grünen Koalition, sodass nun Gelb-Schwarz als logische Konsequenz den Kurs der Wegbereiter unbeirrt und mit beschleunigtem Tempo weiter fahren darf.

Nun geht es darum, den nächsten Raubzug noch schöner zu verpacken und dann ganz bürgerlich, freiheitlich und progressiv, weitere Existenzvernichtungsmaßnahmen  durchzusetzen. Das gemeine Volk wird also erstmal ordentlich aufgemsicht und aufgehetzt,  gespalten und aufeinander los gelassen. „Kämpft um die letzten Brosamen die wir euch in die Arena geworfen haben! Macht euch gegenseitig den Gar aus! Kämpft für das Recht der Stärkeren und Klügeren, kämpft gegen Schwächere und und gegen all die unproduktiven Mitesser!“

Derweil macht es sich der eine oder andere auf der Zuschauertribüne gemütlich, hat sich Popkorn und Cola mitgebracht und kommentiert sachlich und differenziert das Spiel. Nimmt distanziert auch Anteil an dem einen oder anderen besonders gebeutelten Einzelspieler, jenem der durch die Willkür und brutale Gewalt eines weiteren  Einzelkämpfers  k.o. geschlagen wurde, welcher seinen Schlag nun seinerseits durch Sachzwänge legitimiert, denen er Folge zu leisten hatte. Der Zuschauer ruft sogar noch nach dem Schiedsrichter, fordert die rote Karte oder gar eine Modifizierung der Spielregeln und hofft unterdessen auf Verlängerung, denn sein Popcorn ist noch lange nicht gegessen. Im Zweifelsfall und wenn es ihm hier zu stürmisch wird, nimmt er seine Tüte wieder mit nach Hause und sieht sich das Spiel dann dort in der TV-Übertragung an, gemütlich in seine warme Wolldecke gehüllt.

Kalt und rauh  ist der Wind und dunkel sind die Tage.

Dunkel sind auch die Tage für viele Menschen in New York –

ein kurzer Blick in den sogenannten „freedom tunnel“ mag uns verdeutlichen, wohin auch hier zu Lande die Reise für immer mehr Menschen gehen soll , wenn es nach dem Willen unserer deutschen Freiheitsstatue geht.

Dark Days

Dark Days is a documentary made by Marc Singer, a British filmmaker. The film follows a group of people living in an abandoned section of the New York City underground railway system, more precisely the area of the so called Freedom Tunnel. When he relocated from London to Manhattan, Marc Singer was struck by the number of homeless people he had seen throughout the city. Singer had befriended a good number of New York’s homeless and later, after hearing of people living underground in abandoned tunnel systems, he met and became close to a group of people living in The Freedom Tunnel community stretching north from Penn Station past Harlem. After living with them for a number of months, he decided to create a documentary in order to help them financially. The film’s crew consisted of the subjects themselves, who rigged up makeshift lighting and steadicam dollies, and learned to use a 16mm camera with black & white Kodak film. Singer himself had never been a filmmaker before, and saw the production of Dark Days as a means of gaining better accommodation for the residents of the tunnel. The post-production process took years, as financial difficulties created delays, as did Singer’s insistence of creative control to protect the tunnel residents.