Die Zukunft unserer Kinder

John Perkins in der Huffington Post:

Während beide politische Parteien ihre Zeit damit verbringen, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben, für jede Krise mit der wir als Land konfrontiert werden, sollten wir gewissenhaft genug sein, uns nicht in Parteilichkeiten der beiden Seiten einer Madaille verwickeln zu lassen.

Zu oft werden wir von politischem „Doublespeak“ auf der Ebene der Emotionen beinflusst, anstelle uns die Realitäten anzusehen, die von unserer Korporatokratie gestaltet wurden.

Jedesmal wenn ich über Aktionen lese, die wir unternehmen um uns vor sogenannten Terroristen zu schützen, wundere ich mich über die Engstirnigkeit dieser Strategie. Während ich solche Menschen in Bolivien, Ecuador, Ägypten, Guatemala, Indonesien, Iran und Nicaragua getroffen habe, kam ich dort doch nie mit jemandem zusammen, der zur Waffe greifen wollte.

Martin Luther King Jr. sagte „Eine Nation die daran festhält, Jahr für Jahr mehr Geld für Rüstung auszugeben als für soziale Programme, nähert sich ihrem spirituellen Untergang.“

Ich weiss wohl, dass es irre Männer und Frauen gibt, die töten weil sie sich nicht kontrollieren können, Serien-und Massenmörder. Ich bin auch sicher, dass Mitglieder von Al Qaeda, den Taliban und anderen Gruppen vom Fanatismus angetrieben werden, aber sochle Extremisten können beträchtliche Zahlen von Nachfolgern nur aus einer Bevölkerung rekrutieren, die unterdrückt wird und Not leidet.

Die Zukunft unserer Kinder ist eng verwoben mit den Kindern aus den Fischerdörfern in Somalia, den Bergen von Burma (Myanmar) und dem kolumbianischen Dschungel.

Jede Geburt eines Kindes ist der Vorbote einer Möglichkeit für Frieden und soziale Veränderung zum Wohle Aller. Jeder Dollar der für die Rüstung ausgegeben wird, ist ein verlorener Dollar für den Frieden.

http://www.huffingtonpost.com/john-perkins/our-childrens-futures_b_447203.html

http://www.johnperkins.org/

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Bolivien organisiert neuen Gipfel zur Lösung der Klimaproblematik

CHUQUISACA, Bolivien, 20. Dezember 2009 – Boliviens President Evo Morales kündigte  an, in Bolivien eine Weltkonferenz der sozialen Bewegungen zu veranstalten,  als Antwort auf das Versagen in Kopenhagen.

„Die Klimaproblematik resultiert direkt aus der vernunftswidrigen Entwicklung der Industrie“, sagte der Präsident auf einer Feier anlässlich des 49 sten Jahrestags der Foundation of the Culpina municipality, in der Region Chuquisaca.

Morales setzt auf einen technischen und wissenschaftlichen Austausch, der darauf ausgerichtet ist, eine großangelegte, internationale Mobilisierung zum Schutz der Umwelt, vor allem des Wassers zu initiieren.

Die Konferenz wird am 22. April 2010, am internationalen Tag der Mutter Erde stattfinden.

„Es wird ein großartiges Treffen sein, bei dem wir Lösungen für die Klimaproblematik ausarbeiten werden“ sagte Morales und bedauerte, dass in Kopenhagen keine relevanten und verbindlichen Vereinbarungen getroffen wurden, bemerkte jedoch, dass die Zusammenkunft  immerhin die Möglichkeit bot, die Hegemonie der  Industriestaaten zu brechen.

„Wenn wir es jetzt versäumen, wichtige Entscheidungen zu treffen, werden unsere Kinder und die nachfolgenden Generationen mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert sein.“ warnte der Präsident

Morales hob noch hervor, dass in Anbetracht des Hungers in der Welt, die Bolivianische Weltkonferenz der sozialen Bewegungen außerdem darauf abziele, eine Nahrungsgarantie für die Menschen zu erarbeiten.

Quelle: Climate and Capitalism