Die Zukunft unserer Kinder

John Perkins in der Huffington Post:

Während beide politische Parteien ihre Zeit damit verbringen, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben, für jede Krise mit der wir als Land konfrontiert werden, sollten wir gewissenhaft genug sein, uns nicht in Parteilichkeiten der beiden Seiten einer Madaille verwickeln zu lassen.

Zu oft werden wir von politischem „Doublespeak“ auf der Ebene der Emotionen beinflusst, anstelle uns die Realitäten anzusehen, die von unserer Korporatokratie gestaltet wurden.

Jedesmal wenn ich über Aktionen lese, die wir unternehmen um uns vor sogenannten Terroristen zu schützen, wundere ich mich über die Engstirnigkeit dieser Strategie. Während ich solche Menschen in Bolivien, Ecuador, Ägypten, Guatemala, Indonesien, Iran und Nicaragua getroffen habe, kam ich dort doch nie mit jemandem zusammen, der zur Waffe greifen wollte.

Martin Luther King Jr. sagte „Eine Nation die daran festhält, Jahr für Jahr mehr Geld für Rüstung auszugeben als für soziale Programme, nähert sich ihrem spirituellen Untergang.“

Ich weiss wohl, dass es irre Männer und Frauen gibt, die töten weil sie sich nicht kontrollieren können, Serien-und Massenmörder. Ich bin auch sicher, dass Mitglieder von Al Qaeda, den Taliban und anderen Gruppen vom Fanatismus angetrieben werden, aber sochle Extremisten können beträchtliche Zahlen von Nachfolgern nur aus einer Bevölkerung rekrutieren, die unterdrückt wird und Not leidet.

Die Zukunft unserer Kinder ist eng verwoben mit den Kindern aus den Fischerdörfern in Somalia, den Bergen von Burma (Myanmar) und dem kolumbianischen Dschungel.

Jede Geburt eines Kindes ist der Vorbote einer Möglichkeit für Frieden und soziale Veränderung zum Wohle Aller. Jeder Dollar der für die Rüstung ausgegeben wird, ist ein verlorener Dollar für den Frieden.

http://www.huffingtonpost.com/john-perkins/our-childrens-futures_b_447203.html

http://www.johnperkins.org/

Werbeanzeigen